No Stranger Place

Anlässlich des Jahrestages des Todes von Aylan Kurdi und der Ereignisse vom 4. September 2015 hat UNHCR in Kooperation mit Fotografen Aubrey Wade das Projekt „No Stranger Place“ ins Leben gerufen. 15 Familienporträts zeigen Menschen in Deutschland, Österreich und Schweden, die Flüchtlinge bei sich aufgenommen haben. Erzählt werden deren Geschichten. Es sind Berichte von Solidarität, Mitgefühl und Freundschaft, die dem großen zivilgesellschaftlichen Engagement des letzten Jahres ein Gesicht geben.

%22Integration ist keine Einbahnstraße%22

Der Syrer Kinan wohnt seit November 2015 bei der jüdischen Familie Jellinek in Berlin-Mitte. Mittlerweile stellt Kinan sich als Berliner vor. Er sagt, er liebt Deutschland und glaubt, seine syrischen Landsleute müssten etwas positiver in die Zukunft schauen.

Mit der „Zweitfamilie“ gegen das Heimweh

Nach fast zweijähriger Flucht wollte Bilal Aljaber schon nach Syrien zurückkehren bis das Berliner Ehepaar Edgar und Amelie Rai mit ihren Kindern ihn und seinen Bruder Amr in ihr Berliner Haus aufnahmen.

Berliner Paar wird vom Gastgeber zum Elternersatz

Das Berliner Ehepaar Manuela und Jörg Buissets und ihre Tochter Nöemi haben Nourhan, Ahmed und ihre Tochter Alin aufgenommen. Nourhan bekam während bei den Buissets ihr zweites Kind.

Sicherheit für afghanische Hebamme

Sabine David, ihr Mann Dominique und Tochter Nora (1) gaben Nooria und ihrer zweijährigen Tochter Aysu im österreichischen Lavanttal ein neues Zuhause. Das Fahrradfahren ist Noorias neue Leidenschaft.

Irakische Fotografin findet neuen Mut

Souad floh aus Bagdad nachdem ihr Mann gezwungen wurde sich von ihr scheiden zu lassen. Bei Margarethe im österreichischen Klagenfurt hat sie ein neues Zuhause gefunden. Die beiden sind mittlerweile wie beste Freundinnen.

Ein alter Bekannter

Vor dem Syrien-Krieg wohnte Martina Schambergers Tochter während eines Arabisch-Sprachkurses in Aleppo bei Nawras Familie. 2015 stand Nawras plötzlich an der österreichischen Grenze.

„Es ist eine ganz andere Welt%22

Alqumit ist in einer anderen Welt angekommen. Die alleinerziehende Mutter und Bibliothekarin Linnea Tell aus Malmö hat den schwulen muslimischen Künstler Alqumit Alhamad bei sich aufgenommen.

„Wir sind froh ihn getroffen zu haben”

Neue Freunde gemeinsam am Küchentisch. Der Architekt Lars Asklund aus Malmö hat die syrische Flüchtlingsfrau Farah Hilal, ihren Ehemann Waleed Lababidi und deren Bruder Milal Hilal bei sich aufgenommen.

Ungewöhnliche Umstände schaffen neuen Lebensmut

Zwei Welten – ein familiäres Zusammenleben. Das Ehepaar Gabriella und Candel Webster beherbergt den Syrer Ahmad Lababidi, seien Sohn Ali (18) und die zwei Jahre jüngere Tochter Hiba (hier nicht abgebildet) in Malmö.

Neue Anfänge und alte Erinnerungen

Newruz aus Homs in Syrien lebt bei Claudia und Tobias in Berlin. Sie wollten ein psoitives Zeichen setzen, denn das Thema Flucht ist auch Teil ihrer persönlichen Geschichte.

Von Zufall zu neuem Zuhause

Wilhelm und Brian sind seit 25 Jahren ein Paar und leben in Berlin. Auf einer Zugfahrt trafen sie Inas aus Syrien und blieben über WhatsApp in Kontakt. Zehn Tage später zog er bei ihnen ein.

Schulkameraden mit Überraschungen

Sabine Waldner und ihre Zwillingstöchter Charlotte und Miriam nahmen die beiden 16-jährigen syrischen Flüchtlinge, Juan und Mohammed auf. Die beiden waren schon in Damaskus Klassenkameraden.

Auf wenig Platz viel Raum für Musik

Die 44-jährige Uta nahm Hamid aus Afghanistan in ihrer 29m²-Wohnung in Berlin- Marzahn auf. Über die gemeinsame Leidenschaft für Musik lernten sie sich kennen.

Neue Freunde in Wien

Valerie Schamberger teilt sich ihre Wiener Wohnung mit Nora Katona, Roman Pable und dem syrischen Flüchtling Mouhanad Mourad. Nach ersten Zweifeln ist der neue Mitbewohner zu einem Freund geworden.

Mehr als nur ein neuer MItbewohner

Jonas wohnt mit Lina, Gotti und dem palästinensischen Flüchtling Yassin in einer WG in Wien. Jonas und Yassin sind mittlerweile beste Freunde, teilen viele gemeinsame Interessen und drehen sogar einen Film zusammen.