Kommentar zur interreligiösen Erklärung zu Flüchtlingsfragen

Veröffentlicht durch den Schweizerischen Rat der Religionen

Der Schweizerische Rat der Religionen veröffentlicht eine Erklärung für den Schutz von Flüchtlingen. © SEK/Anja Zurbrügg

„Ich begrüsse den bemerkenswerten Appell, den die Schweizer Religionsgemeinschaften am 7. November zur Unterstützung von Flüchtlingen verabschiedet haben.

Die durch katholische, evangelische, jüdische und islamische Religionsgemeinschaften in der Schweiz unterzeichnete Erklärung fordert verstärkten Flüchtlingsschutz, legt den Behörden praktische Vorschläge nahe und ruft zu einem menschlicheren Ansatz in der Flüchtlingspolitik auf. Die Schweizer Erklärung betont fünf Themen, die wesentliche Säulen des Flüchtlingsschutzes darstellen: Schutz vor Ort, Resettlement, faire und effektive Asylverfahren, frühzeitige Integration und Rückkehr in Würde.

Ich hoffe, dass diese bahnbrechende interreligiöse Initiative viele andere Religionsgemeinschaften in und ausserhalb Europas inspiriert. In vielen Ländern weltweit spielen religiöse Gemeinschaften bei der Unterstützung von Flüchtlingen und ihrer Integration eine zentrale Rolle. Die Erklärung setzt den Dialog „Faith and Protection“ des Flüchtlingshochkommissars fort und unterstützt die laufenden Bemühungen, die Solidarität mit Flüchtlingen und ihren Aufnahmegemeinschaften zu stärken.

Zu Zeiten erhöhter Spannungen und oftmals negativer Debatten zu Flüchtlingsfragen, bringt ein gestärkter interreligiöser Dialog Hoffnung auf einen positiveren Ansatz in Bezug auf die Vertreibung von Menschen.“

Mehr Informationen zu der Erklärung, herausgegeben durch den Schweizerischen Rat der Religionen, finden Sie hier:

Webseite von UNHCR in der Schweiz auf Französisch und Deutsch.
Webseite der interreligiösen Erklärung auf Französisch und Deutsch.

Mehr Informationen zum Dialog „Faith and Protection“ des Flüchtlingshochkommissars finden Sie hier.

Medienkontakt:

Julia Dao, [email protected], +41 22 739 85 69, Mobil: +41 79 204 34 09