Gärtnerin. Mutter. Naturliebhaberin.

Katia und ihre Familie mussten bereits zweimal vor dem Krieg fliehen.

Katia, 23 Jahre alt: „Sergei und ich wuchsen hier in Nikishino auf. Wir spielten in den Wäldern und auf den Feldern. Du solltest den Fluss im Sommer sehen. Sergei hat an diesem Fluss das Fischen gelernt. Alles rundherum ist so friedlich. Wir haben viele gute Erinnerungen.

Wir werden unser Leben und unsere Gemeinschaft wieder aufbauen. Sergei ist beinahe mit der Reparatur des Daches fertig, und wir werden einen Gemüsegarten anlegen. Die Kinder werden wieder zur Schule gehen und Sophia in den Kindergarten.

In Gemeindezentrum gab es immer wieder Tänze und andere Veranstaltungen. Wir haben die Bücher aus der Bibliothek gerettet. Komm zurück und du wirst sehen – das Leben wird hier wird wieder schön sein, genau wie vorher!“

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Katia und Sergei sind beide 23 Jahre alt und haben eine drei Jahre alte Tochter, Sophia. Zweimal schon mussten sie wegen Kämpfen rund um die ukrainische Stadt Nikishino fliehen. Dennoch schätzen sie sich selbst glücklich. Die meisten Gebäude liegen in Trümmern, aber ihr Haus ist relativ unversehrt geblieben. Ihr größter Verlust war ihr Fotoalbum, das neben anderen Besitztümern gestohlen wurde, als sie fliehen mussten.

Wie viele andere Männer in der Umgebung arbeitet auch Sergei in einer Kohlemine. Aber aufgrund der Kämpfe wurden die meisten Minen geschlossen. Sergei ist ein Optimist; er hofft auf baldige Arbeit in einer Mine. Bis dahin werden er und Katia ihr Haus reparieren.

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Durch den Konflikt in der Ukraine wurden mehr als eine Million Menschen zu Binnenvertriebenen. Aus Nikishino, einer Gemeinde mit vormals 900 Einwohnern, sind die Menschen 2014 vor den Kämpfen geflohen und die Zerstörung ist groß. UNHCR unterstützt die Menschen bei ihrer Rückkehr.

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