Lina möchte studieren und die Welt bereisen.

Mit 11 musste sie aus ihrer Heimat flüchten.

Lina, 13 Jahre: „Meine Familie kommt aus Afghanistan, aus der Stadt Pol-e Chomri. Wir mussten Afghanistan verlassen, da das Leben dort sehr schwer und gefährlich war. Besonders für Mädchen. Wir haben kaum Chancen auf eine gute Ausbildung. In Österreich ist das anders. Ich gehe sehr gern in die Schule und schreibe viele 1er, besonders in Mathe und Englisch. Meine drei Brüder und ich sprechen außerdem viele Sprachen und haben so gute Noten, dass wir ab Herbst auf ein Gymnasium wechseln können. Der Direktor der Schule spricht auch viele Sprachen und ist sehr nett. Meine Mutter ist sehr stolz auf uns. Sie sagt, das Wichtigste ist, dass wir alle in Sicherheit sind und in die Schule gehen können.“

Lina mit ihrem Bruder Sejad, 15, ihrer Mutter Minah, 41, ihren Schwestern Lisa, 11 und Neda, 7 sowie dem ältesten Bruder Belal, 17.

Lina mit ihrem Bruder Sejad (15), ihrer Mutter Minah (41), ihren Schwestern Lisa (11) und Neda (7) sowie dem ältesten Bruder Belal (17). Ihr Bruder Fawad (14) war an diesem Tag bei einer Schulveranstaltung.

„Ich möchte studieren und nicht heiraten. Nach dem Studium möchte ich die Welt bereisen und dann eine eigene Zahnarzt-Praxis eröffnen.“

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Lina (13) mit ihren zwei Schwestern Lisa (11) und Neda (7).

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Auch Linas Geschwister haben große Pläne, vier von ihnen werden ab Herbst das Gymnasium besuchen.

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Lisa ist 11 Jahre alt und spielt für einen Fußballverein in St. Pölten, ihr größter Traum ist es später für den SK Rapid Wien zu spielen.

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Linas kleine Schwester Neda geht sehr gerne in die Volksschule. Sie liebt Mathematik und beschwert sich sehr, dass sie in der ersten Klasse noch keine Hausaufgaben bekommt.

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Minah (41) erzählt von ihrem Leben in Afghanistan. Sie hatte oft Angst um ihre Kinder. Jetzt nicht mehr.

„Wir mussten damals mit Schleppern flüchten. Meine Mutter, meine beiden kleinen Schwestern und ich schafften es bis nach Österreich. Die Flucht dauerte 20 Tage und meine Brüder wurden von den Schleppern in der Ukraine zurückgelassen. Sie mussten dort fast zwei Jahre in einem Waisenhaus mit über 300 anderen Kindern bleiben. Sie konnten erst vor sieben Monaten über die Familienzusammenführung nachkommen. UNHCR und das Rote Kreuz haben uns dabei sehr unterstützt. Wir sind so froh, dass sie wieder bei uns sein können.“

Zeigen Sie Ihre Solidarität mit Flüchtlingen wie Lina, indem Sie heute unsere  #WithRefugees Petition  unterschreiben.


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2015 haben über eine Million Menschen auf der Suche nach einer besseren Zukunft ihr Leben riskiert, um nach Europa zu gelangen. Wie so viele Familien wurde auch Linas Familie auf der Flucht getrennt. Afghanen sind die zweitgrößte Flüchtlingsgruppe, deren Fluchtroute über das Mittelmeer nach Europa führt. 

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