Bargeldhilfe

Diese Form der Hilfe ermöglicht es Hilfeempfänger*innen, ihren Bedürfnissen auf selbstbestimmte und würdevolle Weise gerecht werden zu können. Wenn Bargeldhilfe (CBI) richtig angewandt wird, reduzieren sich Schutzrisiken und Hilfsprogramme können effizienter gestaltet werden.

Neben den positiven Effekten für die Hilfeempfänger*innen unterstützen finanzielle Programme die lokale Wirtschaft und steigern so die Akzeptanz von Flüchtlingen, Binnenvertriebenen und Asylsuchenden in der Aufnahmegesellschaft.

Aufgrund seines umfassenden Mandats für den Flüchtlingsschutz und dauerhafte Lösungen sowie den engen Kontakt zu den betroffenen Personen, kann UNHCR finanzielle Unterstützungsprogramme effektiv umsetzen. UNHCR war eine der ersten UN-Organisationen, die Mitte der 1980er Jahre CBIs in ihre Programme aufgenommen haben. Seitdem machen solche Maßnahmen einen immer größeren Teil der geleisteten Unterstützung aus.

Aktuell setzt UNHCR finanzielle Hilfsprogramme in unterschiedlichem Umfang in mehr als 93 Ländern weltweit ein. Der Ausbau dieser Programme hat für UNHCR Priorität und erfordert, dass Aufnahmeregierungen, andere UN- und Partnerorganisationen, Akteur*innen der Zivilgesellschaft und die Privatwirtschaft gemeinsam an der erfolgreichen Umsetzung und dem Ausbau dieser Programme arbeiten.

Im Rahmen der Coordinated Refugee Response, einem neuen ganzheitlichen Ansatz zum Flüchtlingsschutz, wird UNHCR seine Bemühungen im Bereich der CBIs weiter steigern.