Close sites icon close
Search form

Nach einer Länderseite suchen.

Länderprofil

Länderseiten

Resettlement und komplementäre Zugangswege

Resettlement und komplementäre Zugangswege

Viele Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, können aufgrund von Verfolgung oder andauernden Konflikten nicht dorthin zurückkehren. Manchmal können sie aber auch nicht dort bleiben, wohin sie geflohen sind.

Die meisten von ihnen befinden sich in den Nachbarstaaten der Konfliktherde, die häufig mit der Aufnahme einer hohen Anzahl von Flüchtlingen an oder über die Grenzen ihrer Kapazität geraten und nicht allen aufgenommen Menschen eine Zukunft bieten können.

Resettlement ist die organisierte Aufnahme von durch UNHCR anerkannten, besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen, die weder in ihr Heimatland zurückkehren, noch in dem Land bleiben können, in das sie geflohen sind.

Resettlement und humanitäre Aufnahmeprogramme stellen wichtige Elemente der internationalen Verantwortungsteilung dar und können Schutzbedürftigen eine Perspektive schaffen, wenn es daran im Erstaufnahmeland mangelt. Sie bieten einen legalen und sicheren Zugang zu Schutz in einem Drittland und stellen damit einen wichtigen Baustein des internationalen Flüchtlingsschutzes dar.

Humanitäre Aufnahmeprogramme stellen ebenfalls einen sicheren Zugangsweg zum Schutz für Flüchtlinge in einem Drittstaat dar. Sie werden in akuten Krisen auf ad-hoc Basis ins Leben gerufen. Da Resettlement-Verfahren sehr lange dauern können, sollen humanitäre Aufnahmeprogramme zu einer schnellen Lösung für möglichst viele Menschen beitragen. Die jeweiligen Programme richten sich an eine bestimmte Anzahl und Personengruppe.

Neben dem Nutzen für den Einzelnen tragen die Programme zu einer internationalen Verantwortungsteilung bei und entlasten die Erstzufluchtsländer. Auch für diejenigen Flüchtlinge, die im Erstzufluchtsland verbleiben, kann Resettlement zu einer Verbesserung ihrer Lebensbedingungen führen.