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NesT – Neustart im Team

NesT – Neustart im Team

„Neustart im Team – NesT“ war ein Programm für die Aufnahme besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge im Rahmen von Resettlement. Getragen wurde das Programm von vielen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren und UNHCR.

Im Rahmen des Programms "Neustart im Team" (NesT) wurde nach dem Community-Sponsorship-Prinzip besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen die Aufnahme in Deutschland ermöglicht. Die Unterstützung von ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren bei der Anmietung von Wohnraum, die Sicherung der Miete für ein Jahr und Hilfe beim Ankommen in Deutschland stellten dabei die Voraussetzungen dafür dar, dass eine Einreise über das Programm erfolgen konnte. Auf diese Weise konnten zusätzliche Plätze für die Aufnahme von Personen im Rahmen des sogenannten Resettlements geschaffen werden.

Umgesetzt wurde das Programm durch die Zivilgesellschaftliche Kontaktstelle (ZKS), die vom Deutschen Caritasverband, dem Deutschen Roten Kreuz und der Evangelischen Kirche von Westfalen getragen wurde, in Kooperation mit verschiedenen Bundesministerien und Bundesbehörden sowie mit dem UNHCR und IOM.

Über das Programm wurden seit seiner Entstehung 186 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen, wofür das ehrenamtliche Engagement von 43 Mentoring-Gruppen ausschlaggebend war.

Das im Jahr 2019 gestartete Programm ist Ende 2025 in seiner jetzigen Form ausgelaufen. Aus diesem Anlass haben die an dem Programm beteiligten Organisationen einen Bilanzbericht veröffentlicht, der neben Erfahrungsberichten von Mentorinnen, Mentoren und Flüchtlingen auch Empfehlungen für künftige Programme enthält.