In dem Land spielt sich eine humanitäre Katastrophe ab. Viele Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, ausreichend Nahrung, medizinischer Versorgung und Schutz.

Was tut UNHCR vor Ort um zu helfen?

UNHCR unterstützt im Jemen vor allem Binnenvertriebene, aber auch Flüchtlinge und Asylsuchende. Im Rahmen des humanitären Koordinierungssystems sind wir für umfassende Schutzfragen, Unterkünfte und die Verteilung von Hilfsgütern zuständig, die keine Nahrung sind (Non-Food Items). Wir stellen Notunterkünfte, Matratzen, Isomatten, Decken, Kochutensilien und weitere Hilfsgüter für schutzbedürftige Personen zur Verfügung. Auch Gesundheitszentren werden von UNHCR vor Ort unterstützt und es wird versucht die Ausbreitung von Krankheiten einzudämmen. UNHCR bietet außerdem rechtliche, finanzielle und psychologische Hilfe für die Betroffenen an.

Zusammen mit seinen Partner*innen arbeitet UNHCR vor Ort an der Registrierung der neu ankommenden Personen und bietet Unterstützung bei der Bereitstellung von Wasser, Lebensmitteln, Erster Hilfe und Transporten zu Transit- und Aufnahmezentren.

Unzureichende Finanzierung erschweren jedoch die Hilfsmaßnahmen vor Ort. Der von UNHCR vorgestellte Hilfsplan ist bisher nur zu 36 Prozent finanziert.