UNHCR: „Langer Tag der Flucht“ am 28. September 2018

Über 130 kostenlose Programmpunkte für Kinder und Erwachsene in ganz Österreich

Langer Tag der Flucht 2018

Am 28. September findet heuer zum siebten Mal der vom UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR initiierte „Lange Tag der Flucht“ statt. Angeboten werden über 130 kostenlose Veranstaltungen in ganz Österreich rund um die Themen Flucht, Asyl, Integration und Zusammenleben. Für Schulen gibt es wie in den vergangenen Jahren wieder ein maßgeschneidertes Programm mit über 80 Veranstaltungen. Im allgemeinen Programm erwarten Kinder, Jugendliche und Erwachsene heuer rund 50 Veranstaltungen.

Im Mittelpunkt des „Langen Tages der Flucht“ steht die Idee, sich über unterschiedlichste Aktivitäten den Themen Flucht und Asyl zu nähern und vor allem den Austausch und das Kennenlernen zwischen Geflüchteten und der bereits länger in Österreich ansässigen Bevölkerung zu ermöglichen.

„Über Flüchtlinge und die Themen Asyl und Integration wird im politischen Diskurs zumeist problembehaftet diskutiert. Mit dem ‚Langen Tag der Flucht‘ wollen wir einen anderen Akzent setzen und bei Kunst, Kultur, Spiel, Sport oder Workshops das Gemeinsame vor das Trennende stellen“, so Christoph Pinter, Leiter von UNHCR Österreich.

Die Vielzahl der teilnehmenden NGOs, zivilgesellschaftlichen Initiativen, Kunst- und Kulturinstitutionen, Restaurants, Sportvereine etc., garantieren ein abwechslungsreiches und diverses Programm.

Aus dem Programm

Die diesjährige Ausgabe des „Langen Tages der Flucht“ möchte BesucherInnen an einen Tisch bringen: Im Zeichen der Kulinarik werden Kochworkshops, kulinarische Reisen durch unterschiedliche Kulturen und ein Kochwettbewerb veranstaltet. Im Wiener Restaurant „Habibi & Hawara“ wird die Ausstellung „Dream Diaries“ gezeigt, in der die Träume von geflüchteten Kindern und Jugendlichen von jungen Künstlerinnen visualisiert wurden.

Auf dem Programm stehen auch heuer wieder eine Vielzahl an Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich. So wird in Wien im Oberen Belvedere der Frage „Was ist Heimat?“ nachgegangen, im Weltmuseum feiert das Theatersolo „Ein Staatenloser“ Premiere. Unter dem Titel „Dazwischen“ haben DolmetscherInnen ihre Erfahrungen literarisch verarbeitet, ihre Texte werden im RadioCafé gelesen und reflektiert. In Oberösterreich erwarten BesucherInnen traditionell die „Fluchtpunkte“ im Linzer Volksgarten, am Abend stehen Konzerte und ein Poetry Slam am Programm.

Lange Tag der Flucht“-Klassiker wie die Oral History Veranstaltung „living books“ in der Wiener Brunnenpassage oder das UNHCR-Fußballturnier bei der Wiener Viktoria sind natürlich auch wieder im Programm zu finden. Viele Flüchtlingsunterkünfte und -betreuungsorganisationen öffnen am „Langen Tag der Flucht“ ihre Türen, traditionell auf dem Programm sind ebenfalls Lesungen, Workshops und Kinovorstellungen in ganz Österreich.

Alle Programmpunkte im Detail finden Sie auf www.langertagderflucht.at